Final Stop 2026

Die Saison 2026 geht zu Ende, der letzte Stopp der GH Familie, ist wie jedes Jahr in Grobnik, Kroatien. Die Old School Rennstrecke nahe Rijeka zeigte sich an diesem Wochenende von ihrer besten Seite. Drei Tage Sonnenschein und Temperaturen bis zu 25 Grad ließen jedes Bikerherz höherschlagen. Auch kulinarisch ist Rijeka ganz vorne dabei. Direkt an der Rennstrecke gibt es einen Italiener und ein kroatisches Restaurant, somit sind die Racer bestens versorgt. Sogar das Meer, das nur 20 Minuten entfernt ist, lud mit über 20 Grad Wassertemperatur noch zum Baden ein. Aber auch die Rennstrecke hat einiges zu bieten. Der Streckenverlauf ist schnell und flüssig, die Kurven teilweise überhöht und der Asphalt relativ neu und hat extrem viel Grip. Also die besten Voraussetzungen für das Finale, genau so kann die Saison 26 enden.

Endurance

In der Klasse Open hatten noch zwei Teams Chancen, den Gesamtsieg einzufahren, Aprilia Austria #9 und DWX Racing, beide Teams auf Aprilia. DWX kämpfte über 64 Runden mit Brillant Racing, gewann den Titel mit einem Sieg im letzten Rennen, Brillant Racing musste sich um etwas mehr als 3 Sekunden geschlagen geben. Coyote Racing belegten mit einer Runde Rückstand den dritten Platz. Platz vier ging an Vogl Racing vor Aprilia Austria #9, die somit in der Gesamtwertung Platz zwei sichern konnten. Platz drei in der Meisterschaft geht an Coyote Racing.

In der Klasse limited konnte WRM mit dem Sieg auch die Meisterschaft gewinnen, Platz zwei ging an Urlis Racing Team vor MRC Styria auf Platz drei. The 4 Tops belegten Platz vier vor Turbopower. In der Meisterschaft belegte Turbopower Platz 2 vor Urlis Race Team.

Aprilia Superbike Pro & Aprilia Superbike

Diesmal wurde der Rennsonntag wieder mit den großen Bikes aus Noale eröffnet. Auf der Pole stand Stefan Eisserer vor seinem Bruder Max Eisserer, der schon als Meister nach Rijeka reiste. Von Platz drei ging Richman ins Rennen. In der Klasse Aprilia SBK Pro konnte Stefan gleich den Start gewinnen und führte die ersten Runden das Rennen an. Kurz nach der halben Distanz setzte sich Max in die Spitze und brannte ein Feuerwerk ab. Er konnte das Rennen mit mehr als 9 Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder gewinnen. Platz drei ging an Richman vor Peter 2.0 und Christian Bernsteiner auf Platz 5.

In der Klasse Aprilia SBK gewann Oliver Grünberger vor Alexander Diermaier.

In der Meisterschaft konnte Stefan Eisserer das Ruder noch mal rumreißen und beendet die Saison auf Platz 2 hinter Max Eisserer, Platz drei geht an Peter 2.0.

Moto Masters Austria Superbike

Danach starteten die Superbikes der Moto Master Austria. Weinhara Thomas konnte schon am Slovakiaring den Meister der Saison 26, Michael Huber besiegen. Für Huber ist die Saison schon beendet, er zog in Rijeka sein Streichresultat, und Weinhara konnte seine Form vom Slovakiaring konservieren und war im Qualifying der Schnellste, vor Vogl und Neumair. So fuhr er auch im Rennen ungefährdet zum Sieg, Platz zwei ging an Andreas Vogl vor Tom Pletzer. Auf Position vier fuhr Harald Portschy auf seiner Suzuki ins Ziel, gefolgt von Dennis Widdmann. Andreas Neumair konnte das Rennen nicht beenden. Somit endet die Meisterschaft mit Huber auf Platz eins, Weinhara auf Platz zwei und Vogl auf Platz drei. Wird Weinhara den Speed, den er Ende der Saison zeigen konnte, in die nächste Saison retten können und Huber mehr unter Druck setzten?

Smart Rider Cup

Im Smart Rider Cup ist in beiden Klassen vor Rijeka noch keine Titelentscheidung gefallen. In der Klasse Superbike hatten Walter Rauch und Daniel Grossmann noch Chancen auf den Titel. Das Rennen gewann Mirko Weiler vor Manfred Schuhmann und Robin Koppensteiner auf Platz drei. Platz vier ging an Walter Rauch, der somit auch den Titel gewann. Platz fünf belegte Viktor Newton. Hinter Walter Rauch wurde Daniel Grossmann Vizemeister vor Manfred Schuhmann, der Platz drei in der Gesamtwertung belegt.

In der Klasse Supersport lagen die zwei Gesamtführenden Markus Fassl und Jannik Stieglitz nur 6 Punkte auseinander, aber da beide nicht am Start standen gewann Fassl die Meisterschaft vor Stieglitz. Das Rennen gewann Florian Aschbichler vor Rene Bock. Thomas Seeliger komplementierte das Podium auf Platz drei. Platz vier ging an Christian Bretterecker vor Jakob Brunauer auf Platz fünf. Aschbichler konnte mit dem Sieg den dritten Platz in der Meisterschaft an sich reißen.

Moto Masters Austria Supersport

In der Klasse Supersport hatten Andi Wohlmuth noch theoretisch eine Chance, den Titel zu gewinnen. Mir würde ein fünfter Platz reichen, um die Meisterschaft zu gewinnen. Wohlmuth war auch an diesem Wochenende eine Klasse für sich. Er dominierte die Trainings, fuhr im Quali auf die Pole und gewann das Rennen. Mir gelang es auf Platz zwei zu fahren. Platz drei ging an Markus Kremser, vor Wolfgang Reitzer und Michael Ranak. Somit konnte ich heuer den Titel gewinnen vor Andi Wohlmuth und Wolfgang Reitzer.

Flying Rider Cup / Pace Rider Cup

Das letzte Rennen der Saison waren die Flying und Pace Rider. Wie schon vermutet kam Ebner nach Rijeka, ihm hätte ein elfter Platz für den Titel gereicht. Im Quali stand Adrian Rohmann auf der Pole, mehr als zwei Sekunden schneller als Ebner auf P2. Im Rennen konnte Rohmann die Führung behaupten, Ebner konnte aber den Anschluss halten. Das Rennen wurde nach der sechsten von acht Runden abgebrochen, somit gewann Rohmann vor Ebner und Ziller auf Position drei. Auf Platz kam Thomas Hirbernig vor Markus Schrott auf P5 ins Ziel. Ebner erklärte nach dem Rennen, der Abbruch hätte seinen Angriff auf Rohmann vereitelt, wie es wirklich war werden wir wohl nicht mehr rausfinden…

Somit gewann Ebner den Titel vor Kurt Schiefermair, der in Kroatien sein Streichresultat in Anspruch nahm. Adrian Rohmann beendet die Saison auf Platz drei.

In der Klasse Pace Rider Cup Superbike kämpften die ersten Drei innerhalb 1,5 Sekunden bis zum Abbruch um die Führung. Auch hier ging die eine oder andere Taktik durch das vorzeitige Ende des Rennens nicht auf. Es gewann Felix Stückler vor Lukas Meisl und Bernhard Fellinger auf Platz drei. Martin Wöhrenschimmel fuhr auf Platz vier vor Martin Genal auf P5. Wöhrenschimmel reichte die Position, um den Titel einzufahren, Vizemeister wurde Walter Blahna vor Manuel Schmitzberger.

In der Klasse Pace Rider Cup Supersport war noch alles offen, Nina Vogel kann als Führende nach Rijeka. Dominc Lang lag knapp dahinter. Das Rennen konnte Lang vor Vogel gewinnen und somit den Titel sichern. Der zweite Platz reichte Vogel für den Vizemeister. Platz drei ging an Christoph Schillinger vor Gregor Zethofer und Christian Lang auf P5. Auf Platz drei in der Meisterschaft kam Gregor Zethofer.

Das war die GH Moto Saison 2026! Wir gratulieren allen Meister und all denen, die ihre Rundenzeiten verbessern und ihre Ziele erreichen konnten. Und den anderen sei gesagt, nach der Saison ist vor der Saison. Der Winter ist zum Wunden lecken, im April geht’s wieder los. Wenn die GH Racer etwas können, dann ist das fest am Kabel ziehen und wilde Partys feiern. Die Siegerehrung und Abschlussfeier findet am FR den 13.11.26 im Schlosshotel Zeillern statt. Einlass 18:30, Beginn 19:30. Bitte rechtzeitige Reservierung der Tische.

Bis dahin eine gute Zeit und rechts ist das Gas, euer Chris H.

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